Tierfutter in unserer Praxis

In unserer Praxis erhalten sie die Tiernahrungen für Hunde und Katzen und die Verschreibungsdiäten der Firmen Hill's™, Royal Canin, Vet Concept und Futalis zur Genesungsunterstützung vieler Erkrankungen. Ihr regelmäßiger Kauf von Tiernahrung in unserer Praxis wird mit Treuepunkten belohnt. Diese ermöglichen Ihnen den Bezug von Gratisfutter. Lassen Sie sich an unserer Anmeldung einen Treuepass ausstellen. 

 

Welches Futter ist das Beste?
 

Diese Frage lässt sich leider nicht in einem Satz beantworten. Unsere Tiermedizinischen Fachangestellten haben eine Zusatzausbildung zur Ernährungsberaterin und werden regelmäßig geschult.

 

Auswahlmöglichkeiten:

  1. Hills Futterbestellung
  2. Royal Canin
  3. Vet Concept
  4. Happy Dog//Happy Cat

 

Futterbestellung in unserem Hill'sOnline Shop

 

 

 

Lieferungen zu Ihnen nach Hause sind auch möglich durch Futterbestellung bei unserem Hill's™ Online Shop www.hills-eshop.de

 

Bestellen ist ganz einfach: 

Mit unserem Bestellcode 

dp10317

 

können Sie sich im Shop registrieren und einloggen. Bei der 1. Bestellung erhalten sie 10 % Rabatt.

 

 

 

                                                                           Futterbestellung in unserem Vet  Concept Online Shop
 

Hier gelangen Sie direkt zu www.vet-concept.com

 

Viele Futtermittel (Nass und Trockenfutter, Diäten) haben wir in der Praxis vorrätig. Vet Concept biete auch viele Leckerchen, die für Allergiker geeignet sind an. Wir beraten Sie gerne.

Wir können jedes Futter problemlos für Sie bestellen. Wenn Sie online bestellen, geben Sie bitte uns als Ihre Tierarztpraxis an.

 

 

Fehlernährung durch Barfen

 

Möchten Hundebesitzer barfen, so ist eine Rationsberechnung durch einen spezialisierten Tierarzt zu empfehlen, insbesondere auch die regelmässige Kontrolle der Blutwerte im Rahmen von "Barfing-Panels", die inzwischen von allen veterinärmedizinischen Labors angeboten werden. Denn bei einer unsachgemäßen Rationszusammenstellung kann es zu einer Unter- oder Überversorgung mit verschiedenen Nährstoffen kommen, die zu ernsthaften Erkrankungen des Tieres führen können. Es kann unter anderem zu einer Unterversorgung mit Kalzium, Iod, Vitamin D, Vitamin A, Kupfer und Zink kommen. Vor allem ist auf ein ausgewogenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis zu achten. Häufig ist dies Verhältnis aber invers, was zu einem nutritiv bedingten Hyperparathyreoidismus, schlechter Knochensubstanz u.a. führen kann. Klinische Symptome einer Mangelernährung treten bei erwachsenen Hunden relativ spät, erst ca. 18 bis 24 Monate nach der Futterumstellung auf. Bei Welpen hingegen äußeren sich entsprechende nutritive Fehlversorgungen - frühzeitig schon am Exterieur sichtbar - vor allem im Bereich knöcherner Strukturen bereits nach wenigen Monaten. Werden Welpen gebarft, müssen die Rationen innerhalb des ersten Lebensjahres unbedingt regelmäßig überprüft und angepasst werden. Knochenfütterung kann zu Verletzungen des Ösophagus, Magens, Darms oder zu Obstipationen durch Knochenkot, eine übermäßiger Knochenfütterung zu einer Kalziumüberversorgung führen, die bei Welpen wiederum zu o.g. Skeletterkrankungen führt. Desweiteren wird eine übermäßige Kalziumversorgung bei erwachsenen Hunden für Blasensteine verantwortlich gemacht. Wird überwiegend Schlundfleisch mit bei der Schlachtung nicht komplett entferntem Schilddrüsengewebe verfüttert, kann dies zu einem Hyperthyreoidismus führen (habe ich persönlich bei Hunden nie beobachtet) - die Laborwerte zeigen dann erhöhte Plasma-Thyroxin-Spiegel und klinisch manifestiert sich eine Schilddrüsenüberfunktion mit Gewichtsverlust, Unruhe, Aggressivität und Tachykardie. Nach einer Futterumstellung besseren sich die Laborwerte innerhalb von zwei Monaten und die Symptome innerhalb weniger Tage. BARF-Rationen sind sehr fleischlastig und arm an Kohlenhydraten. Sie enthalten teilweise mehr als den doppelten Proteinbedarf. Dies führt zu einer erhöhten Belastung von Leber und Nieren, was sich in erhöhten Harnstoffgehalten in Blut und Urin äußert. Enthält die Ration vor allem bindegewebsreiche Produkte, können Dysbiosen im Darm entstehen, die sich in weicher Kotkonsistenz oder Durchfall äußern. Barfen ist letztlich für Hunde mit Leber- oder Nierenerkrankungen, aber auch mit nicht allergisch bedingten Darmerkrankungen wegen der hohen Protein- und Bindegewebsanteile nicht wirlich geeignet. Dem Tierarzt fällt beim Barfen eine wichtige Rolle in der Aufklärung über mögliche Infektionen mit verschiedenen (zoonotischen) Krankheitserregern und Hygienemaßnahmen zu. Wenn Hunde mit Schwangeren, Kindern oder immunsupprimierten Personen zusammen leben, ist von einer Rohfütterung abzuraten. Dies gilt auch für Hunde, die aufgrund einer Erkrankung Immunsuppressiva erhalten.  

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© Tierarztpraxis Georg Ullmann